Lichtratgeber für Zimmerpflanzen: Indirektes Licht vs. Schwachlicht
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Licht ist die Lebensader aller Zimmerpflanzen. Doch Begriffe wie „helles, indirektes Licht“ oder „Schwachlicht“ stiften oft Verwirrung. Ein falscher Standort kann zu Vergeilung (langen, schwachen Trieben) oder verbrannten Blättern führen.
Unsere KI-Pflanzenexpertin Kök klärt über die verschiedenen Lichtzonen in der Wohnung auf:
Die drei Lichtstufen in der Wohnung
Das Licht in Innenräumen lässt sich im Wesentlichen in drei Intensitätsstufen einteilen:
- Direktes Sonnenlicht: Die Sonnenstrahlen treffen ungehindert auf die Blätter der Pflanze. Ideal für Kakteen und Sukkulenten, führt jedoch bei tropischen Pflanzen schnell zu Verbrennungen.
- Helles, indirektes Licht: Der Standort ist den ganzen Tag über hell, aber die heiße Mittagssonne trifft die Pflanze nicht direkt. Ein Platz etwa 1–2 Meter entfernt von einem Süd- oder Westfenster ist ideal für Monsteras und Geigenfeigen.
- Schwachlicht (Low Light): Dunkle Ecken oder Räume mit Nordfenstern. Wichtig: Schwachlicht bedeutet nicht „kein Licht“. Robuste Pflanzen wie die Glücksfeder (Zamioculcas) oder der Bogenhanf kommen hier gut zurecht.

Der Schattentest
Sie können die Lichtintensität ganz einfach mit dem Schattentest prüfen: Halten Sie mittags Ihre Hand etwa 30 cm über den geplanten Pflanzenstandort.
- Ein scharfer, dunkler Schatten bedeutet direktes Licht.
- Ein weicher, verschwommener Schatten bedeutet helles, indirektes Licht.
- Ein kaum sichtbarer Schatten steht für Schwachlicht.
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